Die Geschichte der Erzgebirgischen Volkskunst
Allen Anfang nahm die sogenannte "Erzgebirgische Volksunst" bereits vor mehr als 400 Jahren, als noch Silber aus den Stollen transportiert wurde. Die Blütezeit des Bergbaus war jedoch damals schon vorbei und die Bergleute kämpften sich mühsam für immer weniger Ertrag durch die Stollen. Aber wann begann man nun eigentlich genau mit den heute so bekannten "Künsten"?
Die erste Volkskunst hatte ihren Ursprung vor etwa 400 Jahren, denn bereits damals begann man mit dem gemeinschaftlichen Klöppeln. Dabei ging es den heimatverbundenen Leuten nicht vordergründig um die handwerkliche Fähigkeit an sich, als vielmehr um die Geselligkeit, welche die Erzgebirger gern suchten. So entstand das sogenannte 'Hutzen'. Allabendlich trafen Sie sich zum Hutzen und sassen dabei im Winter zusammen in den warmen Stuben.
Als schliesslich der Bergbau so weit verebbte, dass "Mann" nicht mehr die Familie ernähren konnte, begannen immer mehr Menschen in der Freizeit mit kleinen Handwerksarbeiten, welche ausschliesslich dem Verkauf und damit dem notwendigen Broterwerb dienten. So entstanden bald die ersten Holzdrechselarbeiten und Schnitzereien, allen voran der Schwibbogen.
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